Kompetente Hilfe nach einem Unfall

Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall


Herzlich willkommen bei Schmerzensgeldhilfe.de

Schmerzensgeldhilfe.de stellt eine Hilfestellung für Unfallopfer dar, die durch einen Verkehrsunfall verletzt worden sind. Erfahrungsgemäß ist gerade bei schweren und schwersten Verkehrsunfallverletzungen für die Geschädigten sehr schwer ihre Ansprüche gegenüber der gegnerischen Haftpflichtversicherung durchzusetzen.

Die anwaltliche Praxis zeigt, dass selbst Geschädigte, die durch einen Rechtsanwalt vertreten sind, viel zu lange auf ihr Geld warten. Hintergrund ist, dass nahezu jeder Rechtsanwalt eine Unfallregulierung auch bei schweren und schwersten Unfallfolgen annimmt.

Wenn dieser Rechtsanwalt dann allerdings in seiner anwaltlichen Praxis nicht fundierte theoretische und vor allem praktische Kenntnisse in der Regulierung eines Unfallschadens aufweist, ist er häufig überfordert. Durch diese Überforderung kommt es dann zu Verzögerungen. Der Rechtsanwalt fühlt sich von seinem Mandanten gedrängt und ist nicht in der Lage einzuschätzen, wann es Sinn macht zum Beispiel zeitnah einer Klage zu erheben.

Nicht selten vergehen dann mehrere Monate oder sogar Jahre, ohne dass der Regulierung des Unfalls Fortgang gewährt wird. Der unfallgeschädigte Mandant verliert dann das Vertrauen in seinem Rechtsanwalt.

Die Versicherung wird von sich aus stets nur Zahlungen leisten, soweit sie nachdrücklich unter Fristsetzung dazu aufgefordert wird. Hierbei ist immer wieder zu beobachten, dass die Versicherungen ihrerseits mit erfahrenen Sachbearbeitern austesten, wie weit sie eine Regulierung zu Gunsten der Versicherung verzögern/verhindern können. Ein erfahrener Sachbearbeiter wird sehr schnell einschätzen können, ob der Rechtsanwalt des Geschädigten wirklich ernst macht und etwas von der Sache versteht oder nicht.

Es zeigt sich immer wieder, dass Geschädigte und auch Rechtsanwälte viel zu lange mit der Klageerhebung warten. Sobald sich in den Unfallregulierung zeigt, dass man außergerichtlich nach einer angemessenen Fristsetzung zu keiner angemessenen Zahlung zu Gunsten des Geschädigten kommt, ist Klage zu erheben. Hier müssen die Erfolgsaussichten und die finanziellen Risiken dann mit dem Mandanten erörtert werden. Es ist allerdings ein probates Mittel gegenüber der Versicherung mit einer Klage Druck zu machen. Die Klage kann auch auf einzelne Ansprüche beschränkt werden. Es macht im Zweifel keinen Sinn die Ansprüche erst über Jahre anzusammeln und dann Klage zu erheben. Soweit ein Anspruch fällig und durchsetzbar ist, kann bereits in Bezug auf diesen einzelnen Anspruch die Klage erhoben werden.

Gleiches gilt für den sogenannten Feststellungsantrag. Der Geschädigte hat bei drohenden Folgeschäden oder dann, wenn die Versicherung eine Haftung zum Beispiel ablehnt oder nicht vollständig anerkennt, einen Anspruch darauf, gerichtlich dem Grunde nach klären zu lassen, dass bzw. inwieweit die Versicherung für den Unfall haftet.

Eine solche Feststellungsklage kann ebenfalls sehr zeitnah nach dem Unfall erhoben werden. Durch eine Feststellungsklage wird die Versicherung schon dem Grunde nach genötigt, die Haftung anzuerkennen. Wenn die Haftung streitig ist, kann durch eine entsprechende Feststellungsklage die Haftung dem Grunde nach geklärt werden. Häufig zeigt sich nach dem gerichtlichen Verfahren dann eine deutlich bessere Regulierungsbereitschaft durch die Versicherung. Nicht selten öffnet eine Feststellungsklage erst die Tür zu einer zeitnahen Regulierung.

Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Punkte aufgelistet, die Sie als Unfallgeschädigter nach einem Verkehrsunfall mit Personenschaden beachten sollten:

1)
Je nach Art und Umfang der Verletzung haben Sie als Geschädigter zunächst besseres zu tun, als sich mit Rechtsanwälten oder gegnerischen Versicherung herumzuschlagen.

Ihre Ansprüche verjähren nicht in kurzer Zeit nach dem Verkehrsunfall. Insofern müssen Sie keine Sorgen haben, wenn sie nicht sofort einen Rechtsanwalt beauftragen oder sich direkt an die Versicherung wenden. Sobald es ihnen möglich ist, sollten Sie oder ein Angehöriger dann allerdings ihre Ansprüche gegenüber der Versicherung geltend machen. Spätestens sollte dies nach zwei Monaten erfolgen. Dann sollten die Ansprüche bei der Versicherung angemeldet worden sein. Eine Verjährung der Ansprüche droht erst nach drei Jahren. Solange sollten Sie natürlich in keinem Fall warten.

2)
Regulieren Sie Ihren Personenschaden bitte nicht selbst. Die Regulierung eines Personenschadens ist Aufgabe eines Profis. Hierfür steht Ihnen grundsätzlich jeder Fachanwalt für Verkehrsrecht zur Verfügung. Sie sollten bei der Auswahl des Fachanwalts für Verkehrsrecht allerdings auf achten, dass der Fachanwalt für Verkehrsrecht umfangreiche Kenntnisse bei der Regulierung auch schwerer und schwerster Unfallschäden hat. Als Faustregel gilt: Je schwerer und umfangreicher der Personenschaden ist, desto qualifizierter sollte der Fachanwalt für Verkehrsrecht bei der Regulierung von Personenschäden mit schwersten Verletzungen sein.

3)
Warten Sie mit der Regulierung der Unfallschäden nicht zu lange. Es zeigt sich in der anwaltlichen Praxis immer wieder, dass Unfallgeschädigte teilweise Monate und Jahre warten und darauf hoffen, dass die gegnerische Versicherung schon irgendwelche Beträge zahlen wird.

Die Versicherung hat nur ein einziges Interesse: Die Versicherung möchte möglichst billig aus dem Unfallschaden herauskommen. Sie möchte an den Unfallgeschädigten so wenig Geld wie eben möglich zahlen. Hierfür erwecken Versicherungen nicht selten den Eindruck, als würden sie den Unfallschaden schon schnellstmöglich und umfangreich von sich aus regulieren. Hierdurch möchten die Versicherungen gerade erreichen, dass der Unfallgeschädigte sich keinen qualifizierten fachanwaltlichen Beistand sucht. Die Versicherungswirtschaft ist bemüht, qualifizierte Rechtsanwälte bei der Unfallregulierung möglichst außen vorzuhalten. Die Versicherungen wissen, dass es für sie sehr teuer werden kann, wenn ein Unfallgeschädigter qualifiziert von einem Fachanwalt für Verkehrsrecht mit fundierten Kenntnissen der Unfallregulierung vertreten wird.

4)
Sobald Sie einen Unfall mit Personenschaden erlitten haben, beauftragen Sie bitte einen Fachanwalt für Verkehrsrecht. Bitte denken Sie daran, dass auch die meisten anderen Rechtsanwälte bereit sind ein Unfallschaden versuchen zu regulieren. Gerade auch bei Unfallschäden mit schweren und schwersten Personenschäden ist eine Spezialisierung unabdingbar. Ein Rechtsanwalt, der erstmalig einen Unfall mit einem schwereren Personenschaden reguliert, wird daran scheitern und für den Geschädigten nicht sämtliche Ansprüche vollumfänglich durchsetzen können. Zudem wird die Unfallregulierung erfahrungsgemäß viel zu lange dauern.

Suchen Sie sich daher von Anfang an einen qualifizierten und erfahrenen Fachanwalt für Verkehrsrecht, der sich auf die unserer Regulierung bei Personenschäden mit größeren und größten Verletzung spezialisiert hat.

Bitte beauftragen Sie nicht den Fachanwalt für Familienrecht, der sie schon vor fünf Jahren einmal in einer Mietrechtsstreitigkeit vertreten hat. Auch wenn er sie in dem damaligen Rechtsstreitigkeit gut vertreten hat, besteht eine große Gefahr, dass er Sie in der jetzigen Situation einfach nicht kompetent vertreten kann.

5)
Der Rechtsanwalt, der Sie in der Unfallregulierung vertreten wird, ist auf Ihre Mithilfe angewiesen. Je mehr Informationen der Rechtsanwalt von Ihnen über den Unfallhergang insbesondere über die Folgeschäden und Folgekosten, die mit dem für Sie verbunden waren, erfährt, desto mehr Schmerzensgeld und andere Schadensersatzbeträge kann er für Sie realisieren.

Gerade beim Schmerzensgeld kommt es drauf an, der Versicherung und gegebenenfalls auch einem Gericht mitzuteilen, welche Beeinträchtigung für Sie mit den Verletzungen, die Sie durch den Unfall erlitten haben, verbunden waren.

Sie müssen sich in die Lage des Sachbearbeiters bei der Versicherung bzw. eines Richters versetzen. Je mehr Informationen er darüber hat, welche konkreten Beeinträchtigung Sie durch den Unfall erlitten haben, desto höher wird das Schmerzensgeld ausfallen. Gut geeignet zur Darstellung der Verletzungsfolgen sind auch Fotos. Diese bringen dem Sachbearbeiter/Richter nachdrücklich vor Augen, wie schwer Ihre Verletzungen waren. Machen Sie daher schon zeitnah über Ihre Verletzungsfolgen Fotos z.B. auch schon im Krankenhaus .

6)
Sie sollten - sobald Sie dazu der Lage sind – möglichst ein Tagebuch führen. Tragen Sie dort ein, in welchen Zeiträumen Sie noch welche Schmerzen verspürt haben und welche Beeinträchtigung im Alltag noch vorlagen. Hintergrund ist, dass Sie selbst gegebenenfalls in einigen Wochen oder Monaten gar nicht mehr genau schildern können, wann sie welche Beeinträchtigung hatten und was für Sie besonders belastend war. Mit einem solchen Tagebuch können Sie Ihre Unfallfolgen dann detailliert vortragen.

7)
Abfindungserklärung: Wichtig!

Hat die Versicherung Ihnen ein Schmerzensgeldangebot unterbreitet, so sollten Sie dieses nie überstürzt annehmen. Prüfen Sie es sorgfältig. Falls Sie zum Zeitpunkt der Vorlage eines Abfindungsangebotes noch keinen Fachanwalt für Verkehrsrecht beauftrgat haben sollten, so tun Sie dies bitte spätestens jetzt! Unterschreiben Sie nie ungeprüft ein Abfindungsangebot der gegnerischen Versicherung.

Haben Sie eine Abfindungserklärung nämlich einmal unterschrieben, so hat sich die Versicherung quasi „freigekauft“ und muß nunmehr grundsätzlich keinerlei Schadensersatz mehr leisten, auch dann nicht, wenn sich erst später noch Schäden zeigen oder sich die Verletzungen verschlimmern. Eine Abfindungserklärung kann für den Geschädigten sinnvoll sein, da er die Angelegenheit abschließen kann und ggf. einen deutlich höheren Betrag erhält. Ob eine Abfindungserklärung sinnvoll und wirtschaftlich interessant ist, kann nur ein erfahrener Fachanwalt für Verkehrsrecht fundiert beantworten.

In keinem Fall sollten Sie daher eine Abfindungserklärung unterzeichnen, ohne zuvor mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht die Rechtslage gründlich und in Ruhe überlegt zu haben!!! Lassen Sie sich in keinem Fall von der Versicherung drängen im Sinn von: Das Angebot müssen Sie bis nächste Woche annehmen.